Prepaid ohne Grundgebühr: Für wen sich das lohnt
Keine Grundgebühr klingt nach den niedrigsten Kosten. Ob das stimmt, hängt davon ab, wie viel du telefonierst und surfst.
Stand: 6. Oktober 2026
Was „ohne Grundgebühr“ bedeutet
Du zahlst keinen festen monatlichen Betrag, sondern nur, was du verbrauchst: Minuten, SMS und Megabyte werden einzeln abgerechnet. Zusätzlich kannst du bei vielen Anbietern optionale Pakete buchen. Das ist etwas anderes als eine Karte mit Monatsbeitrag, die auch ohne Vertrag läuft.
Für wen es sich lohnt
- Du telefonierst und schreibst nur gelegentlich.
- Die Karte ist Zweit-SIM, Notfallkarte oder für ein Gerät, das selten Daten braucht.
- Du willst ein Netz testen, siehe Das richtige Netz finden.
Für dich eher nicht: Du surfst täglich viel oder telefonierst oft. Dann sind Pakete oder Tarife mit Volumen günstiger.
Die Break-even-Rechnung
Teile den Preis eines Pakets durch den Einzelpreis der Einheit. Beispielwerte, frei gewählt: Ein Paket kostet 8 Euro und enthält 4 GB, ein Megabyte kostet einzeln 3 Cent. Dann entsprechen 8 Euro rund 267 MB Einzelabrechnung. Wer mehr als etwa 267 MB im Monat braucht, fährt mit dem Paket besser. Die Rechnung funktioniert auch für Minuten und SMS.
Worauf du achten solltest
- Preise pro Minute, SMS und Megabyte.
- Gültigkeit von Guthaben und Karte und eventuelle Mindestaufladung, siehe Guthaben und Verfall.
- Weitere Fallen: Kostenfallen bei Prepaid.
Häufige Fragen
Ist Prepaid ohne Grundgebühr dasselbe wie eine Freikarte?
Nicht ganz. Eine Freikarte hat zusätzlich keinen Kartenpreis und keine Versandkosten. Prepaid ohne Grundgebühr kann dennoch einen Kartenpreis haben, der durch Startguthaben ausgeglichen wird.
Brauche ich Guthaben, damit die Karte aktiv bleibt?
Viele Anbieter verlangen gelegentliche Nutzung oder Aufladung. Die Regeln stehen in den Bedingungen des Tarifs.
Stand der Angaben: 6. Oktober 2026. Konditionen ändern sich – maßgeblich sind die Angaben beim Anbieter.